Aktuelles
Einladung zum “Harzmacher”- Workshop am 19.11.2011
An einem ganz normalen XING-Stammtisch warf Jochen Casper die Idee in die Runde, ein Camp zu organisieren.
Für Harzer und den Harz, die ein viel besseres Image verdient haben, als zur Zeit kursiert.
Zuerst dachten einige (ich auch) bei “Camp” an ein Zeltlager, zugegeben.
In Wahrheit wird ein Workshop stattfinden, der unter dem Motto:
“Bessere Gespräche – Bessere Geschäfte – Besserer Harz!”
Unternehmer und Entscheider der Region persönlich zum Ideen entwickeln zusammenführen wird.
Mehr dazu und die Anmeldemöglichkeit (Achtung: bis zum 31.10.2011!!)
Auch wenn das Best Western Vital Hotel Bad Sachsa sehr schön und auch groß ist -
unbegrenzt ist die Anzahl der Teilnehmer nicht möglich.
Also frisch entschieden und gleich angemeldet.
Auch unter: http://www.harzmacher.de/
Anmeldung und weitere Informationen für Sie.
Machen Sie mit?!
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Oft reicht es, wenn einer den Anfang macht
In letzter Zeit erlebe ich immer häufiger, wie viel sich zum Besseren bewegt, wenn nur einer, ganz für sich allein, zu neuen Denkweisen findet.
Damit verändern sich Gespräche und Begegnungen “wie von Zauberhand”.
In Wirklichkeit ist nichts Mystisches daran. Wir senden andauernd vielfältige und unbewußte nonverbale Signale aus.
Und wir registrieren auch viel mehr, als unser Gehirn ins Bewußtsein dringen läßt.
Also, zögern Sie nicht länger, warten Sie nicht auf einen passenden Moment (der meist nie kommt), sondern fangen Sie ganz liebevoll bei dem Menschen an, der Ihnen am Allernächsten steht:
Sie selbst.
Eine kleine Unterstützung finden Sie im Downloadbereich unter dem Titel “Einfacher miteinander reden”.
Selbstverständlich dürfen Sie die nutzen und auch als Ganzes weitergeben.
Über Ihre Erfahrungen damit, Ihre Fragen und Ihre Kritik an meinen Behauptungen freue ich mich schon.
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Wann ist ein Kind kein Kind mehr? Wieviel Mutter tut gut?
Umgezogen
Noch ist nicht alles ganz fertig, aber hier schon mal die Info, dass sich mein Büro
ab 1.7.2011
Vor dem Dorf 7 in
99734 Nordhausen,
befindet.
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Mitarbeiter finden – Mitarbeiter binden
Sehr clever vorgegangen bei der Suche nach einem Mitarbeiter ist Frau Winkler von der Trocha Natur- und Kunststein GmbH ( www.trochagmbh.de ).
Ihr alteingesessenes Familienunternehmen hat seinen Sitz in einer relativ kleinen Gemeinde.
Frau Winkler überlegte so: “Wer könnte wohl ein Interesse daran haben, hier in diesem Dorf zu arbeiten?”
Und kam darauf: Jemand, der hier wohnt, hier Familie hat. Der hätte keine langen Wege, die Kindereinrichtung ist nicht weit und außerdem haben wir mit der Kita eine Vereinbarung, dass die Kollegen ein Netzwrk bilden und im Notfall einer das Kind des anderen abholt.
Also stellte sich Frau Winkler an den Kindergarten und suchte dort nach Vätern, die ihr Kind abgeben.
Und rekrutierte so ihren Mitarbeiter!
Ein ganz wunderbares Beispiel für eine bedürfnisorientierte Verhandlung mit Gewinn auf beiden Seiten.
Gut dastehen?!
Liebe Frau G., liebe Frau K.,
Ja, man könnte den Eindruck gewinnen, dass nichts wichtiger sei, als vor anderen Leuten gut dazustehen.
Vielleicht stimmt das ja auch manchmal.
Aber manchmal reicht es völlig, ehrlich zu sein.
Weil: Sie sind nämlich nicht schlecht!
Auch wenn Sie es nicht gleich glauben mögen.
Niemand ist schlecht. Niemand ist perfekt. Niemand kann immer alles.
Auchwenn es schwerfällt, zuzugeben: “Ich sehe, hier reicht nicht, was ich Dir bieten kann, aber mehr habe ich nicht. Mehr schaffe ich nicht. Hier ist meine Grenze für heute erreicht. Ich muß erst auftanken.”
Diese Ehrlichkeit versteht jedes Kind, selbst ein Säugling.
Eine Person, die selbstbewußt für sich einstehen kann, mit all ihren “Schwächen”, die steht wirklich gut da.
Auf den eigenen Füßen.
Egal was andere denken mögen.
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Im Cafe: Wer ändert wen?
Gestern war ich mit einer Freundin Kaffee trinken.
Sie hat zu ihrem Ex-Mann ein ganz gutes Verhältnis, wie mir scheint.
Jetzt leben beide in neuen Beziehungen.
Ein Bekannter hätte ihr gesagt, dass sich beide durch die neuen Partner sehr verändert hätten.
Meine Freundin bezweifelte das. Sie meinte, dass sich Menschen nicht wesentlich verändern können.
Wir diskutierten ein bißchen – ich glaube nämlich, dass Veränderungen sehr wohl möglich sind.
In den Einstellungen, im Verhalten und Motivationen. Das muß aber jeder bei sich selbst tun.
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Geeinigt haben wir uns wie folgt:
“Du zeigst mit dem neuen Partner andere Seiten deiner Persönlichkeit,
die aber vorher auch schon da waren.”
Das traf wohl den Nagel auf den Kopf.
Das stimmt für sie, weil sie mit ihrem neuen Partner etwas anders lebt als früher.
Und genau so für mich, weil ich mit meinem alten Partner etwas anders lebe als früher.
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Es reicht also, wenn einer was ändert?
Ja.
Um Veränderungen in Gang zu bringen, reicht das.
Die Garantie, glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage zu leben, ist es aber nicht.
Eine Veränderung reicht dafür nicht.
Und das ist gut so.
Oder?
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Familienunternehmen: Zufällig letztens Dr. House gesehen?
Ein schönes Beispiel, wie es funktionieren kann, wenn private und dienstliche Beziehungen gleichzeitig bestehen:
(zur Erklärung: Chefin und angestellter Arzt sind gerade ein Liebespaar.)
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Die beiden ziehen die Trennung der unterschiedlichen Bereiche gnadenlos und glasklar durch.
“Als deine Freundin sage ich ´Chapeau´, als deine Chefin sage ich Dir, das ist ein unmöglicher Vorgang, unsere Geräte …”
Er antwortet in gleicher Manier, als Freund so und als Angestellter entgegengesetzt.
Zugegeben, das ist dann eher ein Gespräch zwischen vier Personen als zwischen zwei. Aber: In jeder Sekunde sind sämtliche Ansichten für alle völlig offensichtlich.
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Das ist allemal besser und konstruktiver, als wenn beide ihren inneren Zwiespalt leugnen und sich in diffusen Verstrickungen verfangen würden.
Ein Kunde hat mir mal gesagt, es sei eine Illusion, Familie und Firma trennen zu können.
Leider bin ich nicht sicher, ob er mich richtig verstanden hat.
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Trennen will ich die jeweiligen Rollen.
“Als Vater sehe ich diesen Sachverhalt so, als “Nicht-mehr-Chef” ist meine Ansicht anders, nämlich … .”
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Um der Klarheit willen alle Standpunkte auf den Tisch bringen, selbst wenn es dann doppelt so viele verschiedene sind.
Aber es ist klar.
Dann kann man damit umgehen.
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Verblüffende Ergebnisse zum Konfliktmanagement
Die Studie “Commercial Dispute Resolution – Konfliktbearbeitungsverfahren im Vergleich”
stammt schon aus 2005 und wurde von PricewaterhouseCoopers in Zusammenarbeit mit der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) durchgeführt.
Von 960 befragten Unternehmen waren 158 bereit, ihren Umgang mit Konflikten im B2B-Bereich offenzulegen. Das erstaunliche Ergebnis:
“Im Konfliktmanagement deutscher Unternehmen herrscht …eine gewisse Diskrepanz zwischen abstrakter Einstellung und praktischem Handeln.” (S.22)
| Gerichtsverfahren | Mediation | |
| Ranking „Vorteile“ | Platz 6 (von 6 ) | Platz 2 (von 6) |
| Ranking „Praxiseinsatz“ | Platz 2 (von 6) | Platz 6 (von 6) |
Obwohl Gerichtsverfahren als wenig vorteilhaft angesehen werden, werden sie häufig geführt, und obwohl Mediationen positiv bewertet werden, sind sie selten verwendet.
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Wie kommt es zu dieser Diskrepanz zwischen Bewertung und Handeln?
In der Wahrnehmung der meisten Unternehmen scheint der Weg zum Gericht der einzige Ausweg zu sein, wenn vorausgegangene Verhandlungen gescheitert sind oder der Gegner Klage erhebt.
Alternative Lösungswege werden also gar nicht gesehen, wenn Verhandlungen keinen Erfolg hatten. Meistens wird dann eben geklagt.
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Welche Unternehmen entscheiden sich für Mediation?
Auch zu dieser Frage wurde eine Reihenfolge deutlich.
- Die Unternehmensphilosophie setzt auf einvernehmliche Lösungsformen.
- In den Verträgen sind bereits Mediationsklauseln vereinbart.
- Kostenminimierung wird angestrebt.
Die Studie belegt außerdem, dass besonders die großen Unternehmen, denen eine Vorreiterrolle eingeräumt wird, bereits damals die Prozesse der Konfliktbearbeitung dokumentierten und systematisch gesteuert haben. Auch wurden die internen Kosten erfasst.
Eine Folgestudie im Jahr 2007 brachte weiteren Aufschluß. Dazu demnächst an dieser Stelle mehr.
Die Quelle finden Sie hier :
Es gibt keinen Frieden in Unternehmen
Es gibt in Unternehmen keinen “Frieden”.
Das behaupte ich mit vollem Ernst.
Es gibt keinen Frieden, aber immer wieder gelöste Konflikte.
Eine gefundene Übereinstimmung kann nicht für immer und ewig Bestand haben.
Das Umfeld ändert sich laufend, manche Menschen ändern sich, es ist ganz zwangsläufig, dass immer wieder neue Konflikte entstehen.
Das ist auch richtig und notwendig. Ein „Friede-Freude-Eierkuchen”-Konzept produziert Stillstand. Eine lebendige Entwicklung entfacht immer wieder neu Reibung.
Konflikte bringen Weiterentwicklung, wenn man sie konstruktiv bearbeitet.
Die Prinzipien der Mediation sind dafür von jedem im ganz normalen Alltag nutzbar.
Zum Beispiel: “Nicht um Positionen feilschen, sondern Interessen, Bestrebungen und Bedürfnisse berücksichtigen.!”
Das wäre so ein Prinzip, das übrigens manchmal ganz intuitiv angewandt wird.
Also brauchen Sie keinen Mediator?
Eine Mediatorin oder ein Mediator sind dann zu empfehlen, wenn Emotionen erheblich beteiligt sind und die sachliche Auseinandersetzung im normalen Führungsalltag nicht mehr gut gelingt.
Das könnte auch ein interner Vermittler, dem alle vertrauen, leisten. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich, dass der Vermittler keine eigenen Interessen in der Sache verfolgt oder selber betroffen ist, sonder wirklich neutral sein kann.
Außenstehende, externe MediatorInnen sind dann besser geeignet,
- wenn Führungskräfte, gar der „Chef”, in den Konflikt involviert sind oder
- sich bereits „feindliche Lager” bilden, weil Streitende sich Verbündete suchen und die Belegschaft spalten. Oder wenn
- vorbeugende Maßnahmen installiert werden sollen, und ein auf Konfliktmanagement fokussierter Außenblick gefragt ist.
Was glauben Sie – gibt es da viel zu tun?
Schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen!
